Tee aus Assam
Assam-Tees haben einen wuchtigen, malzigen Geschmack und eine leuchtend rote Tasse. Sie sind exzellente Morgentees und vertragen ausgezeichnet etwas kalte Milch.
Wenig bekannt ist die Bedeutung der Blattgrade, z. B. FTGFOP bedeutet Finest tippy golden flowery Orange Pekoe. Leider sind diese Bezeichnungen nur noch bedingt ein Qualitätsmerkmal, am besten verlassen Sie sich auf Ihren persönlichen Geschmack und die Beratung Ihres Fachhändlers.
Tee aus Ceylon(Sri Lanka)
Ceylon (Sri Lanka) die "Insel des Tees" produziert im wesentlichen schwarzen Tee. Charakteristisch für Ceylon-Tee ist sein hocharomatisches, fein-herbes Aroma, sein geschmacklicher Reichtum und sein bernsteinfarbener Aufguß. Im allgemeinen verträgt er etwas Milch. Er paßt gut zum Frühstück und zu süßem Gebäck am Nachmittag.
Tee aus Darjeeling
Darjeelingstees sind die begehrtesten und kostbarsten Schwarztees.
Die Plantagen im Norden Indiens liegen bis zu 2000 m hoch an den Südhängen des Himalaja. Berühmt sind u. a. Castleton, Risheehat, Margaret's Hope und Jungpana. Allerdings werden in diesen Teegärten qualitativ sehr unterschiedliche Tees produziert, daher auch die preislichen Differenzen.
Tee aus China und Formosa (Taiwan)
Die schwarzen Tees aus China sind mild und haben nur einen geringen Teingehalt. Sie gelten im allgemeinen als Nachmittags- und Abendtees.
Keemuntee zeichnen sich durch ihre Orchideenaroma aus, sie sollten daher ohne Milch getrunken werden.
Die Tees aus Yunnan sind die großen "Herrentees" von China. In ihnen verbindet sich - was außerordentlich selten ist - Aroma und Stärke, Finesse und Geschmacksfülle.
Grüntee
Grüner und schwarzer Tee werden aus derselben Pflanze gewonnen, die Blätter werden lediglich nach unterschiedlichen Verfahren getrocknet. Beim grünen Tee bleiben Mineralstoffe und Vitamine erhalten, die bei der Fermentation der Schwarztees verloren gehen, allerdings enthält auch grüner Tee Tein.
Erste Voraussetzung für die Zubereitung ist das richtige Wasser.
Sollte Ihre Wasserqualität nicht so gut sein, benutzen Sie einen Wasserfilter.
Generell sollten Sie das Teewasser aufkochen und vor dem Aufgießen etwas abkühlen lassen. Je nach Geschmack und Teesorte beträgt die Ziehzeit zwischen zwei und drei Minuten. Entscheidend ist jedoch, daß Ihnen der Tee schmeckt. Experimentieren Sie also ruhig ein wenig.